LALA Festival 2026 kehrt zu seinen Wurzeln zurück – und geht tiefer. Vier Tage lebendige Kunst, Musik und unerwartete Begegnungen. 13.–16. August.

Über das Festival
Das lala-Festival 2026 knüpft an seine Wurzeln an – an jene frühen Jahre, die von Tatkraft, Gemeinschaft und einem fast magischen Gefühl von Zuhause geprägt waren. Ein Ort, an dem sich künstlerische Freiheit und sorgfältige Organisation begegnen, auch wenn das Geschehen für Außenstehende wie ein spielerisches Durcheinander wirken mag. Zwischen ausgelassener Feierlaune und unerwarteten Momenten – ja, manchmal sogar mit tierischen Überraschungen vor der Bühne – entsteht eine ganz eigene Welt.Mit dem diesjährigen Taste Reset richtet sich der Blick bewusst nach innen: Was bleibt, wenn sich Strukturen verändern, wenn neue Persönlichkeiten und Wünsche Raum einnehmen? Die Antwort ist kein Rückschritt, sondern eine Neuausrichtung – getragen von der Essenz dessen, was das lala-Festival immer ausgemacht hat.

Eine zentrale Rolle spielt dabei Festival-Mitbegründer Mike Hentz, dessen künstlerische Vision dem Festival in diesem Jahr wieder eine besondere Tiefe verleiht. In intensiver Vorbereitung entsteht unter seiner Mitwirkung eine außergewöhnliche Bühne: ein interdisziplinäres Tableau Vivant, das verschiedenste Techniken und Ausdrucksformen vereint. Dieses lebendige Kunstwerk, das schon beim ersten Festival 2014, dem lala taste Festival, zu den prägenden Erlebnissen gehörte, wird erneut zugänglich gemacht – und bildet das Herzstück des Taste-Resets.

25 Künstler aus unterschiedlichen Ländern und Disziplinen kommen zusammen, um diesen Raum mit Leben zu füllen. Tagsüber öffnen Workshops Einblicke in handwerkliche Prozesse wie Papierherstellung und Siebdruck. Performer und Darsteller begegnen dem Publikum unmittelbar, während sich der Abend der Musik widmet – mal zum Tanzen, mal zum Zuhören.

Donnerstag starten wir ganz entspannt mit einem gemütlichen Zusammenkommen in der Blechhalle. Am Freitag übernimmt dann die Kunst das Regat: Die Tanzhalle füllt sich mit lebendigen Performances, Installationen und Live-Musik.Am Samstag wird sich das Tableau Vivant in "The Blechhalle" in seiner vollen Intensität entfalten. Es wird in sechs Stunden und in über 18 facettenreichen Einstellungen dargeboten und vereint alle Formen der Kunst. Am Sonntag lassen wir das Festivalwochenende dann ganz ruhig bei einem gemeinsamen Chill-out ausklingen.

Taste Reset ist mehr als ein Programmpunkt – es ist eine Einladung, Teil eines besonderen Moments zu werden. Einer Festivalkultur, die sich nicht neu erfinden muss, sondern sich bewusst erinnert, weiterdenkt und Raum schafft für Begegnung, Kunst und das Unerwartete.

Programm
Thursday............ 13.08
CHILL IN
STARTING AROUND 6 PM
with DJ Henris
IN THE BLECHHALLE
Friday............ 14.08
CONCERT AND PERFORMANCES
STARTING AROUND 5 PM
IN THE TANZHALLE
18 Uhr............ 6 PM
KATRINA EW
performance (LV)
19 Uhr............ 7 PM
MISHA OGNIANER and MIKE HENTZ
concert (DE)
DANCERS( VALENTIN TSZIN , SIMON MAKEEV )
performance (DE, DE)
20 Uhr............ 8 PM
GROSSMUTTER.BERLIN
concert (DE)
21 Uhr............ 9 PM
Astrid Endruweit
performance (DE)
COSMO LAUTARO AND FRIENDS
concert (DE)
22 Uhr...........10 PM
SCHNEIDER HOLLEK & FRANK BRAUN
electronic (DE)
TREVOR BROWN
music (AUS)
23 Uhr.......... 11 PM
TZK
hip hop (DE)
00 Uhr.......... 12 AM
PSYPIANO (MISHA) X DJ SMOLA
shaman set (DE)
Saturday............ 15.08
17 Uhr........... 5 PM
TABLEAU VIVANT
in the blechhalleperformanceappox. 369 minutes
(6 h)
MIKE HENTZ
director / performer
with
THE ARTISTS
Sunday............ 16.08
CHILL OUT
in the blechhalle
starting 11am
Artists

Mike Hentz
Mike Hentz ist internationaler Maler, Grafiker, Fotograf, Musiker, Performancekünstler und Videokünstler. Er unterrichtete an verschiedenen Kunstschulen und befasst sich hauptsächlich mit medialer Kunst.

Misha Ognianer
Schon als ein 5-jähriger hat Michael seine ersten eigenen Werke dem Moskauer Publikum präsentiert; mit 7 gab er seine ersten Klavierabende in renommierten Konzerthäuser Russlands, mit 11 war er auf Tourneen in West-Europa und in den USA unterwegs.

Cosmo and Friends
Cosmo Lautaro ist ein 21-jähriger deutsch-chilenischer Sänger, Songwriter, Multiinstrumentalist und Produzent, dessen Sound dem modernen Soul eine rohe, alternative Note verleiht.

GROSSMUTTER.BERLIN
Regina Schulte am Hülse ist eine Berliner Autorin, Sängerin und Konzeptkünstlerin, die an der Schnittstelle von historischer Recherche, avantgardistischem Musiktheater und freier Improvisation arbeitet.

Peace Paper
Die Hamburger Künstlerin Jana Schumacher und Drew Matott, Gründer des internationalen Peace Paper Project, laden zu einem exklusiven Workshop ein, bei dem du das traditionelle Handwerk der Papierherstellung hautnah erleben und künstlerisch neu entdecken kannst.

Stefan Doepner
arbeitet hauptsächlich mit technologiebasierter Kunst, Robotik und Sound. Dabei gilt es, zeitgenössische Systeme und Techniken, die unseren Alltag prägen, zu dekonstruieren und neu zu gestalten. Er entwickelt seine eigenen technologischen Werkzeuge und erschafft poetische Situationen, in denen unser Alltag als eine Art Maschinerie unterbrochen wird.

Katarina Ew
Katarina denkt viel über Themen, wie die vom Menschen verursachten
Missstände, in denen die Gesellschaft weiterhin lebt und strebt danach, das Verständnis von Kultur zu verändern.

Henri Lakis
Henri hat in den letzten Jahren an Fotoprojekten und Kurzfilmen gearbeitet. Mit seinen
Kurzfilmen „They see“, „Timeless lines“ und „Bonds of Time 16mm“ hat er auf internationalen Filmfestivals Anerkennung gefunden.

Simon Makeev
Simon ist ein unabhängiger Tänzer und Choreograf, der im Bereich zeitgenössischer Tanz, Improvisation und performativer Praktiken arbeitet. Seine Praxis hat sich an der Schnittstelle von szenischer, forschender und interdisziplinärer Arbeit entwickelt.

Valentin Tszin
Valentin ist ein interdisziplinärer, in Berlin ansässiger Künstler, Schauspieler, Choreograf und Dozent, der an der Schnittstelle von
Butoh, physischem Theater, zeitgenössischer Performance, Film, Technokultur und digitaler Kunst arbeitet.

TZK
Buru Inu, Bängel G, Hdes Underground, Toni Drap, KLAPSI, OCIN A und Moses liefern uns Kreuzberger Rap mit Punk Attitude, 90er Boom Bap, Techno, dreckigen Gitarren und massiven Beats.

Astrid Endruweit
Tugendhaft und zufällig, sinnlich und kraftvoll, wechselt sie rasant die Charaktere – von indischen Schulmädchen bis zu Berliner Alten, Nonnen oder Tieren – und bannt das Publikum mit wenigen Worten.

Schneider Hollek
Spezialisiert auf elektronische Musik, Klangregie und Live-Elektronik, realisiert internationale intermediale Projekte in den Bereichen Film, Theater und Tanz und fokussiert auf Klanginstallationen, Performances sowie Lehrtätigkeiten weltweit.

Frank Braun
Frank Braun kombiniert seit seiner Kindheit Trompete mit Jazz und Elektronik. Nach seinem Studium folgten internationale Tourneen mit Künstlern wie Till Brönner, Nils Landgren und Manfred Krug sowie Engagements im Friedrichstadtpalast und der RIAS-Bigband.

Trevor Brown
Trevor Brown ist ein australischer Multiinstrumentalist, Komponist und Improvisator, der Genres von Klassik über Jazz bis hin zu elektronischer Musik verbindet.

Johnathan Cummerow
Johnny erschafft interaktive Klangskulpturen und partizipative Installationen im Raum. Seine pneumatische Installation „Vox Populi“ verwandelt das Publikum in aktive Mitwirkende. Durch das gemeinsame Steuern von Sound und Technik erforscht er spielerisch kollektive Dynamiken zwischen Lärm, Harmonie und sozialer Interaktion.

Alisa Rudzite
Als multidisziplinäre Multimedia-Künstlerin, Movement Director und Performance-Art-Kuratorin arbeitet Alisa an der Schnittstelle von Transformation und Schattenarbeit. Durch symbolische Akte und körperlichen Ausdruck erforscht sie tiefe Prozesse des Wandels.

Jan Cummerow
Ein zentraler Ansatz seiner künstlerischen Arbeit ist das „Robofizieren“ von Alltagsgegenständen und Wohnelementen. Durch gezielte Programmierung haucht er diesen Objekten ein eigenes Leben ein, sodass überraschende Verhaltensweisen und eine völlig neue, dynamische Eigenständigkeit entstehen.
Tableau Vivant
Developed by Mike Hentz, as a collaborative performance.

The Concept
The idea of the tableau vivant is associated with the tradition of the living picture. This tradition is a starting point for Hentz’s project but it is taken much further. The TABLEAU VIVANT performances connect theater and visual art into a collaborative fusion that activates all the senses at once. Arranged around an overarching theme, TABLEAU VIVANT is a durational polymedial performative environmental installation in which multiple artistic elements. Under the title “Reflections on Beauty”, versions of TABLEAU VIVANT have already taken place in Germany, Croatia, Russia and Poland.In sequences of approximately twenty to thirty minutes, performers, musicians, video artists, singers, dancers and visual artists together create atmospheric scenes within an initial setting that has been prepared in advance. Projections, objects, and lighting also play their part so as to allow the initial setting to develop into a cumulative gesamtkunstwerk-style installation. Each of the chapter-like scenes investigates specific emotions and ideas concerning the theme in question. In this theme it concerns also flowing water in history and today, fountains and functions of fountains A continual stream of changing atmospheres and moods thus allows an exchange between performers and visitors over the course of the evening.
Methodology
Hentz organizes each performance as a site-specific work that is developed collaboratively with local musicians, performers, dancers, other artists but is completed only the evening of the event itself. The collaborators bring their ownspecial skill-sets into play, while Hentz coordinates and choreographs their various styles and approaches. This means that every performance is different, but through its dialogic process each event leads to a similar result. The concrete production with local collaborators is developed over several days in workshops at the location in question.


The stage/prerequisites for the space
The space in which the performance takes place is an open stage surrounded by seating on all sides. The size of the stage depends upon the specifics of the venue, but it should ideally measure at least twelve by six meters. Visitors at first see an installation-like setting that is brought to life by the theater of bodies, materials, and media. All four sides should be accessible to the public to facilitate potential interactions. To that end, “socializing points” are set up in the surroundings of the performance area, perhaps including, for instance, a bar, a snack table and (circumstances permitting) a place to prepare and cook meals. The opportunity to eat and drink together is a part of the performance.
THE ARTISTS
GROSSMUTTER.BERLIN
- singer actor -HENRIS LAKIS
- performance -ALISIA RUDZITE
- dance and performance -SIMON MAKEEV
- dancer performer -VALENTIN TZIN
- dancer -LAURENIA JANKAUSKAITE
- performer -MISHA OGNIANER
- musician pianist percusssion -KAI DEGNER
- percussion -TREVOR BROWN
- music, flute clarinette electronics -ANN SMOLA
- performer singer dj -MATTHIAS SCHNEIDER HOLLEK
- main sound, piano duduk and more -ASTRID ENDRUWEIT
- performer dance visuals voice -GINTARE JANKAUSKAITE
- costumes and boxing -KATRINA EW
- stage design and performance -STEFAN DOEPNER
- setup mainproduction.video and light -CHRIS KEOHANE
- camera -JAN CUMMEROW
- moving objects -FRANCOISE FRANCOZE
- assistance production performance voice -NICO GOTTSCHALK
- setup service and massage -
Zeit für einen
Taste Reset
Verantwortlich iSd §5 DDG:
Nico Gottschalk || Marienbader-Straße 54 || 24146 Kiel || Tel: +0491737942886 || [email protected]
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