TASTE RESET

Zeit für einen
Taste Reset

LALA Festival 2026 kehrt zu seinen Wurzeln zurück – und geht tiefer. Vier Tage lebendige Kunst, Musik und unerwartete Begegnungen. 13.–18. August.


Über das Festival

Das lala-Festival 2026 knüpft an seine Wurzeln an – an jene frühen Jahre, die von Tatkraft, Gemeinschaft und einem fast magischen Gefühl von Zuhause geprägt waren. Ein Ort, an dem sich künstlerische Freiheit und sorgfältige Organisation begegnen, auch wenn das Geschehen für Außenstehende wie ein spielerisches Durcheinander wirken mag. Zwischen ausgelassener Feierlaune und unerwarteten Momenten – ja, manchmal sogar mit tierischen Überraschungen vor der Bühne – entsteht eine ganz eigene Welt.Mit dem diesjährigen Taste-Reset richtet sich der Blick bewusst nach innen: Was bleibt, wenn sich Strukturen verändern, wenn neue Persönlichkeiten und Wünsche Raum einnehmen? Die Antwort ist kein Rückschritt, sondern eine Neuausrichtung – getragen von der Essenz dessen, was das lala-Festival immer ausgemacht hat.Eine zentrale Rolle spielt dabei Festival-Mitbegründer Mike Hentz, dessen künstlerische Vision dem Festival in diesem Jahr wieder eine besondere Tiefe verleiht. In intensiver Vorbereitung entsteht unter seiner Mitwirkung eine außergewöhnliche Bühne: ein interdisziplinäres Tableau Vivant, das verschiedenste Techniken und Ausdrucksformen vereint. Dieses lebendige Kunstwerk, das schon beim ersten Festival 2014, dem lala taste Festival, zu den prägenden Erlebnissen gehörte, wird erneut zugänglich gemacht – und bildet das Herzstück des Taste-Resets.25 Künstler aus unterschiedlichen Ländern und Disziplinen kommen zusammen, um diesen Raum mit Leben zu füllen. Tagsüber öffnen Workshops Einblicke in handwerkliche Prozesse wie Papierherstellung und Siebdruck. Performer und Darsteller begegnen dem Publikum unmittelbar, während sich der Abend der Musik widmet – mal zum Tanzen, mal zum Zuhören.Den Auftakt bildet am Donnerstag ein entspanntes Zusammenkommen in der Blechhalle. Am Freitag steht die Tanzhalle ganz im Zeichen von Performance, Installation und Live-Musik. Am Samstag entfaltet sich dann das Tableaux Vivant in der Blechhalle in seiner vollen Intensität, bevor das Wochenende am Sonntag bei einem gemeinsamen Chill-out ausklingt.Taste-Reset ist mehr als ein Programmpunkt – es ist eine Einladung, Teil eines besonderen Moments zu werden. Einer Festivalkultur, die sich nicht neu erfinden muss, sondern sich bewusst erinnert, weiterdenkt und Raum schafft für Begegnung, Kunst und das Unerwartete.



Programm

Thursday

CHILL IN IN THE BLECHHALLE

Friday

CONCERT AND PERFORMANCES IN THE TANZHALLE

STARTING AROUND 5 PM TILL LATE ORDER TO BE ANNOUNCED

COSMO AND FRIENDS (concert) DEV3 performance (DE)MISHA OGNIANER and MIKE HENTZ concert (DE)3 DANCERS performance( VALENTIN TSZIN DE, SIMON MAKEEV DE ,VYTAUTE PALUCKAITE LT)TZK (DE) HIP HOPSCHNEIDER HOLLEK (DE) electronicGROSSMUTTER BERLIN (DE) concertKATRINA EW performance (LV)TREVOR HORN (AUS) MUSICPSYPIANO (MISHA) X DJ SMOLA (DE) shaman setEXACT ORDER WILL FOLLOW

Saturday

TABLEAU VIVANT IN BLECHHALLESTARTING 17 30 ABOUT 6 HOURSMIKE HENTZ director / performer
More to come

Sunday

CHILL OUT IN BLECHHALLE STARTING 11AM


Artists

Mike Hentz

Mike Hentz ist internationaler Maler, Grafiker, Fotograf, Musiker, Performancekünstler und Videokünstler. Er unterrichtete an verschiedenen Kunstschulen und befasst sich hauptsächlich mit medialer Kunst.

Misha Ognianer

Schon als ein 5-jähriger hat Michael seine ersten eigenen Werke dem Moskauer Publikum präsentiert; mit 7 gab er seine ersten Klavierabende in renommierten Konzerthäuser Russlands, mit 11 war er auf Tourneen in West-Europa und in den USA unterwegs.

Cosmo and Friends

Cosmo Lautaro ist ein 21-jähriger deutsch-chilenischer Sänger, Songwriter, Multiinstrumentalist und Produzent, dessen Sound dem modernen Soul eine rohe, alternative Note verleiht.

Katarina Ew

Katarina denkt viel über Themen, wie die vom Menschen verursachten
Missstände, in denen die Gesellschaft weiterhin lebt und strebt danach, das Verständnis von Kultur zu verändern.

Henri Lakis

Henri hat in den letzten Jahren an Fotoprojekten und Kurzfilmen gearbeitet. Mit seinen
Kurzfilmen „They see“, „Timeless lines“ und „Bonds of Time 16mm“ hat er auf internationalen Filmfestivals Anerkennung gefunden.

Simon Makeev

Simon ist ein unabhängiger Tänzer und Choreograf, der im Bereich zeitgenössischer Tanz, Improvisation und performativer Praktiken arbeitet. Seine Praxis hat sich an der Schnittstelle von szenischer, forschender und interdisziplinärer Arbeit entwickelt.

Veruschka Bohn

Veruschkas Arbeit beginnt dort, wo die Regeln anderer enden. Performance heißt für sie, ein eigenes Spiel zu entwerfen, in dem Körper und Raum eine gewagte, oft widersprüchliche Verbindung eingehen.

Valentin Tszin

Valentin ist ein interdisziplinärer, in Berlin ansässiger Künstler, Schauspieler, Choreograf und Dozent, der an der Schnittstelle von
Butoh, physischem Theater, zeitgenössischer Performance, Film, Technokultur und digitaler Kunst arbeitet.

Work in Progress

Thank you for your patience.Danke für deine Geduld.

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Tableau Vivant

Developed by Mike Hentz, as a collaborative performance.


The Concept

The idea of the tableau vivant is associated with the tradition of the living picture. This tradition is a starting point for Hentz’s project but it is taken much further. The TABLEAU VIVANT performances connect theater and visual art into a collaborative fusion that activates all the senses at once. Arranged around an overarching theme, TABLEAU VIVANT is a durational polymedial performative environmental installation in which multiple artistic elements. Under the title “Reflections on Beauty”, versions of TABLEAU VIVANT have already taken place in Germany, Croatia, Russia and Poland.In sequences of approximately twenty to thirty minutes, performers, musicians, video artists, singers, dancers and visual artists together create atmospheric scenes within an initial setting that has been prepared in advance. Projections, objects, and lighting also play their part so as to allow the initial setting to develop into a cumulative gesamtkunstwerk-style installation. Each of the chapter-like scenes investigates specific emotions and ideas concerning the theme in question. In this theme it concerns also flowing water in history and today, fountains and functions of fountains A continual stream of changing atmospheres and moods thus allows an exchange between performers and visitors over the course of the evening.


Methodology

Hentz organizes each performance as a site-specific work that is developed collaboratively with local musicians, performers, dancers, other artists but is completed only the evening of the event itself. The collaborators bring their ownspecial skill-sets into play, while Hentz coordinates and choreographs their various styles and approaches. This means that every performance is different, but through its dialogic process each event leads to a similar result. The concrete production with local collaborators is developed over several days in workshops at the location in question.


The stage/prerequisites for the space

The space in which the performance takes place is an open stage surrounded by seating on all sides. The size of the stage depends upon the specifics of the venue, but it should ideally measure at least twelve by six meters. Visitors at first see an installation-like setting that is brought to life by the theater of bodies, materials, and media. All four sides should be accessible to the public to facilitate potential interactions. To that end, “socializing points” are set up in the surroundings of the performance area, perhaps including, for instance, a bar, a snack table and (circumstances permitting) a place to prepare and cook meals. The opportunity to eat and drink together is a part of the performance.

LALALA